„The Climate is Changing – Why aren’t we?“

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Der Regenwald brennt. Russland ist besiedelt von hungrigen Eisbären. Australien wird beherrscht von Dürre und Buschfeuern. Auf der ganzen Welt spielt das Klima verrückt und rächt sich für die Klimasünden der Menschheit. Das Gute ist: Jeder einzelne kann kleine Dinge tun, um gemeinsam etwas Großes für das Klima zu bewirken. Mit diesen 10 Tipps kannst du in Wien einen Unterschied machen.

  1. Steig um auf öffentliche Verkehrsmittel. Oder das Fahrrad oder zu Fuß gehen, anstatt das Auto zu benutzen. So wird CO2 eingespart. Fahrräder können in ganz Wien ausgeliehen werden. Und die Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel kannst du auf dem Smartphone kaufen, was zusätzlich auch noch etwas Papier einspart.

    © Stina Broß
  2. Trink Leitungswasser. Das spart eine Menge Plastikflaschen, die man sonst im Supermarkt kaufen würde. Außerdem ist die Wasserqualität in Wien sehr hoch. Es handelt sich nämlich um reines Gebirgsquellwasser aus den steirisch-niederösterreichischen Alpen, welches in alle Leitungen Wiens fließt. Durch das Gefälle werden keine Pumpen benötigt, sondern es wird durch Wasserleitungskraftwerke sogar noch Strom erzeugt.
  3. Bring eine eigene Trinkflasche mit. Auch hier lässt sich Müll einsparen, denn du verhinderst, dass du dir unterwegs etwas zu trinken in einer Plastikflasche kaufen musst. In der ganzen Stadt sind außerdem Trinkwasserbrunnen verteilt, an denen die eigene Flasche jederzeit aufgefüllt werden kann.
  4. Verwende einen Mehrwegkaffeebecher. Einwegbecher machen einen großen Anteil des Müllverbrauchs aus. Jährlich werden 2,8 Milliarden Becher allein in Deutschland verwendet. Mit einem Mehrwegkaffeebecher kann dieser Müll eingespart werden. In vielen Kaffeehäusern kann man so sogar Geld sparen, da es oft bei selbst mitgebrachten Bechern einen Rabatt auf das Getränk gibt. Eine gute Möglichkeit dafür ist auch das Mehrwegbechersystem von ‚mycoffeecup‘. Die Becher sind in vielen verschiedenen Kaffeehäusern in Wien gegen ein Pfand von 1 Euro erhältlich. Nach Gebrauch können sie in einer Rückgabestelle wieder abgegeben werden, wo sie von einem Radkurier abgeholt und dann gewaschen werden.

    © Stina Broß
  5. Kaufe regional und saisonal ein. Zum Beispiel auf Märkten, was die Bauern vor Ort sehr unterstützt. In Wien gibt es eine große Anzahl an Bauern- und Wochenmärkten, wie den Naschmarkt, den Karmelitermarkt, den Vorgartenmarkt und viele weitere. Hier gibt es für die Lebensmittel keine weiten Transportwege oder lange Lagerungen, die mit einem großen CO2- und Wasserverbrauch verbunden wären. Und ein Besuch auf dem Markt macht auch einfach viel mehr Spaß, als in den Supermarkt zu gehen.

    © Stina Broß
  6. Bau Gemüse, Obst und Kräuter einfach selbst an. Entweder im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in Gemeinschafts- bzw. Nachbarschaftsgärten. Auf der Seite ‚Garteln in Wien‘ ist eine Liste der verschiedenen Gärten in den einzelnen Bezirken Wiens zu finden.
  7. Bring eine eigene Einkaufstasche mit und spare so Plastiktüten ein. Dieser kleine Schritt hat bisher schon dazu geführt, dass der Verbrauch von Plastiktüten von 2015 bis 2018 um 64% gesunken ist.
  8. Kaufe deine Kleidung gebraucht. Beispielsweise auf Flohmärkten oder in Second-Hand-Geschäften. Denn dann muss weniger neue Kleidung produziert werden und alte Kleidung findet eine neue Verwendung, anstatt weggeworfen zu werden.
  9. Nimm keine Flyer mit. Oder besser gesagt: Überleg‘ dir gut, ob du sie wirklich brauchst. Viele Flyer landen direkt im Müll, ohne überhaupt angeschaut zu werden. Fast alle Infos lassen sich auch online finden und das Papier kann dann gespart werden.
  10. Mach die Stadt grüner mit Samenbomben. Sie enthalten Blumenerde, Kompost und verschiedenste Samen, die nach dem ersten Regen keimen und die Artenvielfalt von Insekten unterstützen. In vielen Städten gibt es immer weniger Grün, deshalb sind die Samenbomben eine schöne Möglichkeit, um den Lebensraum von Insekten wieder zu vergrößern.

Es ist also gar nicht so schwer, im Alltag hier und dort etwas für die Umwelt zu tun. Schon kleine Taten können einen großen Unterschied machen. Und oft bedeutet das nicht einmal auf etwas zu verzichten, sondern die Dinge einfach etwas anders anzugehen.

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