Ist mein Körper gut genug? – Wie die Sozialen Medien unser Körperbild beeinflussen

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Jeder kennt diesen Moment, wenn man durch Instagram scrollt und auf ein Bild stoßt, das den, für die Gesellschaft idealen Körper darstellen soll und plötzlich ertappt man sich selbst dabei, wie man seinen eigenen Körper analysiert und feststellt, dass man eventuell nicht in dieses Schönheitsideal reinpasst. Doch inwiefern beeinflussen uns Instagram & Co wirklich, wenn es um den perfekten Körper geht und gibt es diesen überhaupt?

©unsplash Täglich sind die Gedanken des perfekten Körpermaßes Bestandteil des Alltags vieler Frauen

Wir kennen ohnehin alle den Moment, wenn wir uns mal wieder in einer „Down-Phase“ bezüglich unserer Körperanschauung befinden und uns alles an unserem Körper stört. Soziale Netzwerke können nicht nur negativ dazu beitragen, wie wir uns in unserer eigenen Haut fühlen, sondern können auch positive Auswirkungen auf unsere Wahrnehmung haben.  Nehmen wir hierzu als Beispiel die Fitnessbloggerin Casey Ho und die Videobloggerin Nabela Noor. Casey Ho vermittelt mit ihren Videos und Posts auf diversen Social Media Plattformen einerseits das nötige Know-How für einen healthy Lifestyle, aber sie zeigt ihren Followern, dass auch eine Fitnessbloggerin wie sie immer wieder mit Bodyshaming und Zweifeln an ihrem Körperbild zu kämpfen hat. Nabela Noor ist ein weiteres gutes Beispiel den Menschen zu zeigen, dass egal welche Konfektionsgröße man trägt, Fashion für jeden gemacht wurde.

Das Instagramprofil der Fitnesbloggerin Casey Ho

Ein wichtiger Punkt, wenn es um das Schönheitsideal des Körpers auf Social Media geht, ist, dass wahrscheinlich (ziemlich sicher sogar), der Großteil der Bilder mit Photoshop und anderen Fotobearbeitungstools bearbeitet sind. Denken wir doch mal drüber nach, keine Frau auf dieser Welt hat einen Körper der frei von Dehnungsstreifen, Cellulite, Schönheitsflecken oder sonstigem ist. Es liegt freilich in unserer Natur, die Merkmale an unserem Körper zu verstecken oder zu kaschieren, die uns entweder unangenehm oder mit denen wir einfach unzufrieden sind. Ein simples Beispiel allein sind die Aufhellung der Zähne, gibt es wirklich einen Menschen auf der Welt der makellose Beißerchen hat? – Wohl kaum. Damit wird uns bewusst, dass es in Social Media nur so von Photoshop & Co wimmelt. Doch auch mit dem Wissen, dass wir ohnehin haben, dass die meisten Fotos und Beiträge bearbeitet werden, reduziert dies die Sichtweise und Liebe zu unserem eigenen Körper?

Eine wichtige Frage, die viel zu wenig gestellt wird, ist, wie man sich denn nun gegen Bodyshaming am eigenen Körper schützen kann und was man tun kann, um ein positives und gesundes Selbstbild zu entwickeln.

  1. Der erste Punkt natürlich (wie soll es auch anders sein), ist es dauernd im Hinterkopf zu behalten, dass das, was in den Medien präsentiert wird natürlich nicht der Realität entspricht, zumindest in den meisten Fällen, und Fotobearbeitungstools die Sozialen Medien wesentlich dominieren
  2. Außerdem sollte man genau selektieren, wem man jetzt tatsächlich auf den Social Platforms folgt und wem man besser kein Follow dalassen soll – wirkt sich eine kurvige Frau die ganz im Zeichen der Body Positivity Bewegung steht besser auf mein Selbstbewusstsein aus, als eine abgemagerte Fitnessbloggerin, die 24/7 auf Diät ist?
  3. Wichtig ist es außerdem sich im Klaren darüber zu werden, dass nicht jeder Körper gleich ist, die einen haben einen schnellen Stoffwechsel, die anderen eben einen langsamen – stigmatisiere deinen Körper nicht aufgrund von Fotos die du im Internet siehst
  4. Zu guter Letzt der wohl wichtigste Punkt – lerne deinen Körper endlich zu lieben! Unsere Körper geben uns so viel, sie machen es uns möglich zu überleben, also warum etwas hassen das so wertvoll und wichtig für uns ist?

 

Bodyshaming wird wohl leider ein fortwährender Bestandteil unserer Gesellschaft bleiben, doch es liegt an jedem einzelnen von uns dem entgegenzuwirken. Warum nicht also damit beginnen unseren eigenen Körper so zu akzeptieren wie er ist und ihm die Liebe, die er verdient, zu schenken?

 

 

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