„Green-Washing“ Is the New Black

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Das Thema konfrontiert jede Person: Kaufe nachhaltig, umweltfreundlich und bewusst. Ob große Modeketten diesen Zielen nachgehen, ist jedoch fraglich. Darum liegt es in unseren Händen, nachhaltiger einzukaufen bzw. Life-Hacks anzuwenden. Im Anschluss werden 10 Methoden vorgestellt, wie man als Konsument*In moralisch-korrekt und umweltfreundlich einkaufen und sogar selber upcyclen kann.

 

  1. Weniger (unnötige) Kleidung kaufen

Das ist wohl ein „No-Brainer“, aber wenige führen ihn aus, weil Großkonzerne potenzielle Kund*innen mit verlockenden Angeboten zum Einkaufen bringen, obwohl sie die Kleidungsstücke nicht brauchen.

 

©Unsplash: Sale-Auslage
  1. Nur weil ein „Sale“ stattfindet muss man nicht einkaufen

Bezüglich des vorigen Punktes kann grob gesagt werden, dass die meisten Käufer die Sachen, die sie kaufen, (im schlimmsten Fall noch mit dem Preisschild) in den Kleiderschrank werfen und nie tragen. Das grundsätzliche Problem dabei ist, dass die meisten Menschen nur für diesen kleinen Dopamin-Schuss einkaufen, sprich sie kaufen nur um Geld auszugeben.

 

  1. Recherchieren über Modekonzerne bevor eingekauft wird

Dies ist eine Voraussetzung, wenn man bewusster einkaufen möchte, denn meistens merkt man nicht, dass bestimmte Marken „Greenwashing“ betreiben. Sie meinen somit nachhaltigere Mode herzustellen, obwohl genau das Gegenteil passiert. Die Frage hierbei ist, ob potenzielle Kund*innen diesem False Advertising zu Opfer fallen.

 

  1. Lokale Second-Hand Shops probieren

Somit tut man der eigenen Wirtschaft etwas Gutes und hilft dem heimischen Arbeitsmarkt, diese Lücke in der Gesellschaft zu füllen. Meistens findet man in diesen Geschäften sogar Kleidungsstücke, die einen hohen Wiederverkaufswert haben oder Pieces, die man woanders nicht bekommt.

©Unsplash: Flohmarkt mit ausgestellter Kleidung

 

  1. Flohmärkte besuchen

Es lohnt sich auf jeden Fall an solchen Tagen um sechs Uhr aufzustehen, um Schnäppchen zu ergattern, weil man wie bei Second-Hand- oder „Thriftshops“ Einzelstücke finden kann, die einen hohen Wert haben, welche aber von den Händler*innen meist für einen Bruchteil des Preises angeboten werden.

 

  1. Zerrissene oder beschädigte Kleidung reparieren

Es ist wohl ehrlich gesagt schade, wenn man seinen Lieblingspullover wegen einem kleinen Loch wegwerfen muss, oder? Darum könnte man bspw. einen Patch auf die löchrige Stelle nähen oder draufbügeln. Wer weiß, vielleicht ist dieses eine Loch der Anstoß zur kreativen Entfaltung? Vielleicht kann man den Pullover an bestimmten Stellen kürzen oder zu einem anderen Kleidungsstück umnähen?

 

©Brandan De Silva: Selbstgenähte Hose aus verschiedenen Kleidungsstücken
  1. Eigene Kleidung (aus alten Stoffen) nähen

Dieser Tipp ist für experimentierfreudigere Personen, die keine Angst haben ihre geliebten Kleidungsstücke auseinander zu schneiden, die abgetragen sind, somit nie getragen werden aber dennoch einen emotionalen Wert haben. In der Abbildung findet man ein Beispiel, wie das Umnähen von Kleidungsstücken resultieren kann. Durch das Kreieren eigener Kleidung entwickelt sich auch ein avantgardistischer Kleidungsstil, der nur sehr schwer nachgeahmt werden kann und mit dem man vor allem heraussticht.

 

  1. Trendsetter werden, statt mit dem Strom zu schwimmen

Wie im vorigen Punkt erwähnt, kann man durch das eigene Erschaffen von Kleidungsstücken den eigenen Kleidungsstil entwickeln, jedoch ist dies auch bspw. durch bestimmte „Moodboards“ vom Internet oder das Tragen von Klamotten einer einzigen Farbpalette möglich. Es wächst somit die Tendenz, bewusster einzukaufen, weil man nicht mehr alles kauft, was im Sale ist, sondern sich wirklich Gedanken darum macht, bei bestimmten Marken oder Shops einzukaufen. Dies führt direkt zu den nächsten zwei Punkten.

 

©Unsplash: Moodboard
  1. Hochwertige Mode kaufen

Wenn man sich einen Kleidungsstil aneignet, erwirbt man bewusster und hochwertigere Mode. Man schätzt diese Kleidung mehr und sie prägt somit den eigenen Stil. Hochwertigere Mode hält länger als Klamotten, die in Fabriken hergestellt werden, wo Ausbeutung stattfindet. Dies und weitere Faktoren, wie die Qualität der Rohstoffe, spiegeln sich im Preis wider. Nun stellt sich die Frage, ob es sich lohnt 10 T-Shirts zu kaufen, die alle zusammen nur halb so lange halten wie ein hochwertiges Kleidungsstück.

 

  1. Regionale Mode kaufen

Wie auch im vorigen Punkt erwähnt, lohnt es sich auf jeden Fall regionale Mode einzukaufen. Natürlich findet man nicht gleich das, was man möchte, jedoch kristallisiert sich im Endeffekt durch das Ausprobieren verschiedener lokaler Shops ein Favorit, bei dem man sicher sein kann, dass die Kleidung nachhaltig hergestellt wurde.

 

Grundsätzlich kann man sich durch Aneignung eines konkreten Mindsets nicht nur einen Schritt für das eigene Konsumverhalten, sondern auch einen zur Verbesserung der gesamten Welt tätigen und hoffentlich helfen diese 10 Tips allen Leser*innen dabei.

Von: Brandan De Silva

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