Kurzurlaub in Wien

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Sommer, Sonne, Sonnenschein: das ist Wien. Da heißt es raus aus der Bib und rein ins Vergnügen! Doch wo genau findet man dies eigentlich? Wir sind dem Nachgegangen und haben für euch die drei angesagtesten Beach Clubs Wiens getestet! Unsere Ergebnisse dazu findet ihr hier:


Verträumt sitzt mir Jakob gegenüber und schaut aus dem Fenster: draußen scheint die Sonne, 26 Grad im Schatten, eine leichte, angenehme Brise weht. Am Horizont erkennt man die Berge am knallblauen Himmel. Nein, ich rede nicht vom Luxus-Urlaub in Südfrankreich, hierbei handelt es sich lediglich um den Ausblick unserer Publizistik-Fakultät auf das sommerliche Wien. Klar ist, dass diesem Trauerspiel ein sofortiges Ende bereitet werden muss. Und so verschlägt es uns – wie so oft – an die Donau, auf der Suche nach kühlen Drinks und einem entspannten Beach Club. (Test kurz beschreiben – Fragestellung- z..b. Interessiert hat uns, wo. Rolle Jakob kurz beschreiben)

Anmerkung: Das Wort Trauerspiel ist leicht irritieren und sollte vielleicht mit einer anderen und passenden Metapher ersetzt werden.

Eine Flut an Reizen überkommt einen, wenn man sich an dem Kanal treiben lässt. Das Angebot ist riesig und die Donau erstreckt sich über viele Kilometer quer durch Wien. Aufgrund ihrer Popularität kommen für uns drei Wiener Beach Clubs in Frage, die wir unbedingt ausprobieren wollen.

Anmerkung: Das Wort Trauerspiel ist leicht irritieren und sollte vielleicht mit einer anderen und passenden Metapher ersetzt werden.

Unser erstes Ziel ist das Tel Aviv Beach 2010, welches in unmittelbarer Nähe zur U2 Station Schottenring  liegt und somit durch seine zentrale Lage punktet. Dort angekommen erwarten uns chillige Beats und ein junges, stylisches Publikum, das auf weißem, reinen Sand in noch weißeren Plastiksesseln sitzt und sich angeregt unterhält. Der Laden ist gut besucht, dennoch ergattern wir sofort einen Platz in der Front Row. Yeah. Von hier hat man nicht nur einen schönen, sonnigen Ausblick auf die Donau, man kann auch das bunte Kanaltreiben bestens verfolgen. Das Tel Aviv Beach betreibt eine Küche, die Jakob als „israelisch mit internationalem Touch“ bezeichnet. Auf der Speisekarte stehen Humus und Falafel, aber auch Salate, Burger und Pommes. Der preisliche Rahmen beträgt dabei 7 bis 11 Euro, für einen Spritzer zahlt man 3,40 Euro, für ein Bier 3,80 Euro. Die Gläser sind schön groß und gut gefüllt. Angemessen, finden wir.

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Weiter geht’s in die Strandbar Herrmann, die ebenfalls unkompliziert mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist (1er oder Oer Bim – Station Hintere Zollamtsstraße). Wir gelangen auf ein großes Areal, das sich aus runder Hauptbar, einer Cocktailbar, Pavillon, Essenstand, Kies-Dancefloor und einem großen Beach mit Liegestühlen und Sonnenschirmen erschließt.

Ankunft in der Herrmann: bunte Schirme, fröhliche Atmosphäre
Ankunft in der Herrmann: bunte Schirme, fröhliche Atmosphäre

Schon am Eingang kommen uns viele junge Hipster mit Kopfhörern entgegen. Wir befinden uns inmitten einer Silent-Disco-Party! Der Spaß kostet allerdings 13 Euro, weshalb wir uns dagegen entscheiden. Stattdessen suchen wir vergeblich zwei freie Liegestühle: ohne Erfolg. Anschließend warten wir stolze dreißig Minuten an dem Essensstand auf unsere völlig überteuerten Burger (- 15 Euro für Pommesr & Burger, geschmeckt haben sie allerdings super!) und an der Bar weitere 10 Minuten, für einen 3,90 Euro Spritzer in einem Glas in geschätzter Fingerhutgröße und für ein 2,90 Euro Bier. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich, dennoch bleiben wir nicht lange, da es uns – trotz großzügiger Location – zu voll und inzwischen auch zu kalt ist.

Am nächsten Tag geht es voll motiviert weiter zu Beach Club Nummer 3, dem Vienna City Beach Club (kurz VCBC). Trotz des Namens befindet sich dieser leider alles andere als in der „City“ von „Vienna“. Man fährt am besten mit der U2 bis Donaustadtbrücke und nimmt von dort für zwei Stationen den Bus 92A. Der Beach Club besteht aus einem überdachten Locationzelt, zwei offenen Stränden mit Liegestühlen und Daybeds, einem Essensstand, zwei Beach-Volleyball-Feldern und meinem persönlichen Highlight: einem Floß auf der Donau, auf dem man in bequemen, weißen Plastiksesseln und viel Platz verweilen kann. Die Sonne scheint wunderbar, tätowierte und sehr braungebrannte Leute um die 30 Jahre sonnen sich in Bikini und Badehose. Im Hintergrund läuft coole Deephouse und Elektro Musik. Die Küche besteht aus einem bunten Mix; auch hier gibt es Burger, Pommes und Salate bis 11 Euro. Große Spritzer und Bier kosten je 3,90 Euro und zwischen 18 und 19 Uhr gibt es eine tägliche Happy Hour. Vier mal wöchentlich finden zudem verschiedene Events wie Beach Yoga oder Salsa statt. Wir sagen: ein gelungenes Konzept mit Menschen, die uns persönlich weniger ansprechen. (Alternative Formulierung- Publikum)

(Fotos – ganzer Beitrag etwas zusammenführen)

So unterschiedlich Tel Aviv Beach, Strandbar Herrmann und VCBC auch sind, gefallen sie uns alle auf ihre eigene Weise. Tel Aviv und Herrmann sind ausschließliche „Chill-Out-Bars“, der Vorteil im VCBC ist, dass man sich auch im Bikini herumliegen sonnen kann.  (Alternative Formulierung- Vorschlag) Dafür bezahlt man aber auch mit einer längeren Anreise. Alle drei Beach Clubs sind for free und bieten unregelmäßig Events, die teilweise kostenpflichtig sind, an. Das Personal haben wir als durchschnittlich „wienerisch-freundlich“ erlebt, wobei der Stressfaktor im Tel Aviv und in der Herrmann deutlicher zu spüren ist. Das Preis – Leistungsverhältnis gefällt uns im Tel Aviv am besten, da man nicht nur Service, sondern auch große, leistbare Portionen in sehr guter Qualität bekommt. Sanitäre Anlagen sind in allen Beach Clubs vorhanden, wobei das Tel Aviv bezüglich der Schlange, Ausstattung und der Wartezeit von uns den letzten Platz erhält. Zum Abdancen würden wir beim nächsten Mal wieder ins Herrmann gehen, allerdings hat uns die Fülle und das Ambiente in den anderen Locations besser gefallen.

Das Publikum könnte unterschiedlicher nicht sein. Wir beschreiben das Motto im Tel Aviv als „Sehen und gesehen werden“, da es sich um junges, schickes, aber gleichzeitig auch lässiges Publikum handelt. Die Strandbar Herrmann verfolgt wohl eher das Ziel: „Masse vor Klasse“. Hier können wir kein Schema entdecken, von jung bis alt ist alles dabei, wobei die Hipster überwiegen. Das VCBC spricht uns von den Besuchern am wenigsten an. Man spürt den „Randbezirkflair“ schon deutlich, auch wenn einem das in der richtigen Gesellschaft natürlich egal sein kann. Falls es mal doch zu einem alleinigen Besuch kommen sollte: alle drei Clubs verfügen über freies WLAN, sodass man (im allergrößtem Notfall) auch mal zum Arbeiten kommen kann. (Wertung kurz Beschreiben,was ist drin)

Unser Gesamteindruck lautet deshalb:

TEL AVIV BEACH 2010: ☼☼☼☼☼/5

STRANDBAR HERRMANN: ☼☼/5

VIENNA CITY BEACH CLUB: ☼☼☼/5


Adressen und Öffnungszeiten (andere Schrift?)

Tel Aviv Beach: Montag – Sonntag von 12:00 – 24:00 Uhr

Obere Donaustraße 65, 1020 Wien

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Strandbar Herrmann:

Montag – Sonntag von 10:00 – 02:00 Uhr

Herrmannpark, 1030 Wien

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Vienna City Beach Club: Montag – Freitag von 10:30 – 24:00 Uhr Samstag & Sonntag von 09:00 – 24:00 Uhr

Am Kaisermühlendamm, 1220 Wien

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Text und Bilder

© Cecilie von Heintze & Jakob Klingenberg

 

 

 

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