Spende einen Heuballen, schenke ein Lächeln! Eine Weihnachtsaktion mit Zukunft

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Ein kleines Gedanken Experiment, schließe die Augen und stelle dir vor du steigst aus dem Bus, hinein in die kalte Dezemberluft. Der Duft von frischem Heu, das Rascheln der Kaninchen und Meerschweinchen darin, das Wiehern von Pferden und das ,,iaaaaaaa” der Esel sind zu hören. Drei Kinder kommen dir aus dem Stall entgegen, zwei von ihnen laufen, das dritte Kind ist im Rollstuhl unterwegs. Ihr breites Lächeln schlägt dir fröhlich entgegen. Der Inbegriff von Glück. Sofort hellt sich deine Laune auf, die durch das Wetter noch etwas betrübt ist.
Nun öffne deine Augen wieder, kannst du dir vorstellen, dass ohne Spenden, Heuballenaktionen und sehr viel Engagement es nicht möglich wäre diesen Kindern solche unbeschwerte Stunden zu bieten? Diese Momente die sie alle Schwere vergessen lassen, auch wenn sie körperlich, geistig oder durch Krankheit beeinträchtigt sind. Unbeschwerte Stunden ohne Einschränkungen, angenommen werden wie man ist, und die Nähe der Therapietiere. All dies ist ohne Unterstützung fast unmöglich. Eine Herkulesaufgabe.                                                                                           Vor mittlerweile drei Jahren rief die Leiterin des Schottenhof’s die Heuballenaktion ins Leben. Und welche bessere Quelle gibt es für die Entstehungsgeschichte des Zentrums für tiergestützte Pädagogik und die Heuballenaktion denn, als die Gründerin Michaela Jeitler höchstpersönlich? Hier ein kurzer Ausschnitt aus unserem Gespräch…

Frau Jeitler wie kam es zur Gründung des Zentrums für tiergestützte Pädagogik ?

„Es war mir praktisch in die Wiege gelegt. Ich wollte schon immer Zirkusreiterin, Lehrerin und Bäuerin werden. Der Schottenhof begann mit meinem 12ten Lebensjahr mitzuwachsen. Beginnend mit dem ersten Pferd Cordi. Aus einzelnen Reitschülern wurden Gruppen, allmählich formte sich ein Team aus Reitpädagogen/Innen. Heute betreuen wir rund 300 Kinder pro Woche, mit einer großen Vielfalt an unterschiedlichen Angeboten.“

Seit wann gibt es die Heuballenaktion und wieso wurde sie ins Leben gerufen ?

„Seit etwa 3 Jahren. Die Heuballenaktion sollte in erster Instanz auf unsere therapeutische Arbeit mit schwerst-mehrfachbeeinträchtigten Kindern aus sozial schwächeren Umfeldern aufmerksam machen. Diese Weihnachtsaktion spricht Menschen auf zweierlei Ebenen an, einerseits soll sie als ein ein Aufruf zur Unterstützung benachteiligter Kinder dienen, anderseits soll sie tierliebende Menschen dazu animieren einen Futterbeitrag für die Therapietiere spenden.“

Was bewegen Projekte dieser Art ?

„Sie geben Kindern, ohne finanzielle Möglichkeiten die Chance an einen außergewöhnlichen Therapieprojekt teilhaben zu können.“

Was würde Ihrer Meinung nach passieren, wenn solche Projekte keine Unterstützung erfahren würden?

„Ohne finanzielle Unterstützung wäre ein Fortbestand solcher sozialer Projekte nicht möglich.“

Was würden sie sich in Zukunft wünschen?

„Es wäre schön, wenn diese Projekte finanziell abgesichert wären, und nicht ständig die Angst vor dem Fehlen finanzieller Ressourcen über unseren Köpfen schweben würde.“

Diese Weihnachtsaktion unterstützt kurzgesagt das Zentrum für tiergestützte Pädagogik durch Spenden, welche durch den Kauf von Heuballen gesammelt werden.
Nun noch kurz zum Schottenhof. Dieser darf sich nicht ohne Grund zu den renommiertesten Institutionen im Bereich der tiergestützten Therapie zählen. Mit einer Vielfalt an unterschiedlichen Methoden der tiergestützten Pädagogik, werden die Kinder und Jugendlichen in ihrem Entwicklungsprozess gefördert, sie bekommen den Raum sich zu entfalten und um sich fallen zu lassen. Die Tiere unterstützten die jungen Menschen dabei mit ihrer sanften und vertrauenserweckenden Art. Sie bieten den Kursteilnehmer/Innen, die sich nur schwer Erwachsenen gegenüber öffnen können, eine sichere Umgebung und einen vertrauensvollen Gesprächspartner. Eine Auszeit von Alltagssorgen, Einschränkungen und Stress!

Die Heuballenaktion, eine Aktion mit Zukunft!

 

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