Meine Geschichte: Leben mit Beeinträchtigung

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© Jaqueline Traxler
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Ein Buchprojekt in dem Menschen mit Beeinträchtigungen so gezeigt werden wie sie in der Gegenwart leben, was sie erlebt haben und wie sie ihr Leben meistern. Was für sie wichtig ist, wie sie gesehen werden und wie sie gesehen werden wollen.

„Meine Geschichte: Leben mit Beeinträchtigungen“ ist ein Projekt von zwei in Wien lebenden Fotografinnen die sich zusammen getan haben, um wie es für viele Menschen ist, ein „Tabuthema aufzugreifen“ und dieses in fotografischer Arbeit zu dokumentieren. Es soll ein Einblick für Leute geschaffen werden, die keinen Zugang zu diesem Thema haben. Das Projekt ist eine Zusammenstellung über unterschiedliche Beeinträchtigungen für Interessierte und ebenfalls beeinträchtigte Personen.

Gezeigt wird mit welchem Interesse, welchen Fähigkeiten und Stärken diese Leute trotz Handicap ihr Leben meistern. Der Fokus soll nicht nur auf der Beeinträchtigung und den negativen Ausmaßen liegen, sondern auch auf dem positiven und starken Umgang mit einer Beeinträchtigung.

© Jaqueline Traxler
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Brigitte, 65 Jahre alt, Pensionistin, COPD-krank in der höchsten Stufe, spricht in ihrem Interview über schwere Zeiten die sie mit Hilfe ihres Mannes immer wieder in den Griff bekommt. Sie trägt zu jederzeit eine Sauerstoffflasche mit sicher herum, zu Hause hat sie einen großen Tank und einen Schlauch der durch das ganze Haus geht. „Ich bin schon seit 8 Jahren in Pension, aber normal pensioniert, nicht wegen der Gesundheit. Ich arbeit gern am Computer, surf gern. Mein Mann will das ich im Kopf noch geistig fit bin, jetzt hat er mir auch ein Tablet gekauft damit ich auch oben lesen kann.“

© Jaqueline Traxler
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„Der Felix ist 7 Jahre alt und hat Tuberöse Sklerose. Das ist ein Gendefekt bei dem in allen Organen Tumore wachsen. Je nachdem wie viele es sind und wie groß sie sind, beeinflussen sie dann das Organ. Die Tumore sind jetzt nicht metastasierend, dass heißt nicht krebsartig, aber sie sind halt einfach da und wachsen und wachsen.“ – So beschreibt seine Mutter die Krankheit. Er macht seit 3 Jahren permanente Ergotherapie,wo er lernt sich zu strukturieren und etwas längerfristig zu verfolgen. Er lernt es in einem geschützten Rahmen ohne sich zu blamieren und probiert Dinge aus. 

Dieser Artikel sollte einen kleinen Einblick in das Projekt geben, es existiert bereits eine Ausgabe, es wird jedoch weiter fleißig daran gearbeitet.

weitere Projekte : https://jaquelinetraxler.wordpress.com/

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