Maximales Sättigungserlebnis

geposted am

 

Ich schlendere mit großem Hunger durch das Festivalgelände. Um mich herum verschiedene schön dekorierte, alte Busse, Trucks und Stände. Meine gute Laune und mein knurrender Magen werden von Musik begleitet und plötzlich steigt mir der herrliche Duft von Essen ist die Nase. Egal wo ich hinsehe, überall sehe ich nur Essen. Verschiedene Speisen und Getränke aus unterschiedlichen Ländern Europas – ja genau das rundet das European Street Food Festival ab. Ich war für DICH in St.Pölten und habe es getestet! 

 

Zuerst etwas allgemeines zu diesem Festival. Street Food Festivals werden in Österreich immer bekannter und erfolgreicher. Das European Street Food Festival gibt es seit dem Jahr 2015. Hinter dem Konzept steht der Showproduzent und Catering Profi Jochen Auer und sein Team der Stage Culinarium Catering GmbH (außerdem ist er auch Produzent von Europas erfolgreichster Tattoo Messe – der WILDSTYLE &TATTOO MESSE).

 

Mit „Genuss aus aller Welt! “ hat das Street Food Festival den perfekten Slogan gewählt. Denn egal ob Asia oder Thai, American-Burger oder Sushi, Gekochtes oder Gegrilltes, Spezielles aus dem Smoker, Gesundes aus der Bio Ecke, Vegetarisch und Vegan, Cupcakes, Crepes oder Schmankerl aus der heimischen Küche – auf dem Street Food Festival findest du bestimmt etwas für den Großen und Kleinen Hunger! Natürlich werden auch viele Getränke angeboten. Bier, Smoothies, Cocktails, Bio-Drinks oder Getränke mit außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen. Also von diesem Festival gehst du weder hungrig noch durstig nach Hause!

 

Hier mal ein kleiner Ausschnitt zur Einstimmung 😉

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Festivalort und AustellerInnen

Das Street Food Festival spielte sich dieses Jahr in neun verschiedenen, österreichischen Städten ab. In St.Pölten findet es eine ganze Woche lang statt und in den anderen Städten nur zwei Tage. Warum das so ist, erfährst du im Anschluss.

 

Street Food oder doch Prater?

Ich war mit meinen Freund am ersten Festival Tag ziemlich zu Eröffnungsbeginn dort, wo natürlich noch weniger los war und wir in Ruhe alles durchschauen und kosten konnten. (Wir hassen die Menschenmenge!) Anfangs waren wir etwas verwirrt und erstaunt, weil auf demselben Veranstaltungsgelände viele Attraktionen, wie zum Beispiel Tagada, Autodrom, Riesenrad und Achterbahnen aufgebaut waren. Überall war nur Gekreische zu hören. Wir dachten echt wir wären im Prater und nicht auf einem Street Food Festival. Wir gingen weiter und nach einigen Minuten fanden wir schon die ersten Food Trucks. Dann fanden wir heraus, dass das Festival mit dem Volksfest von St. Pölten verbunden ist. (Ich wunderte mich ja schon Tage davor, warum das Festival in St.Pölten eine Woche lang stattfindet und in anderen Städten nur zwei Tage). Zum Volksfest werde ich dann später noch etwas erwähnen. Nun zurück zum Street Food. Wir standen vor dem ersten Truck, wo es Sushi gab. Die Mitarbeiter von diesem Stand sahen nicht gerade motiviert aus, was natürlich auch an dem heißen Wetter und dem nicht gerade großen Ansturm gelegen sein könnte. Insgesamt gab es zirka 40 Stände und bei fast keinem konnte man widerstehen. Wir mussten so ziemlich alles probieren.  Es gab sehr viele verschiedene Burger und ich muss gestehen wir haben keinen einzigen gegessen. Das lag wohl daran, dass die Burger ziemlich am Ende des Street Parks waren und wir schon voll gegessen waren.

© Saskia Krames
© Saskia Krames

Nach dem Essen haben wir es uns bei der „Craft Beer Lounge“ gemütlich gemacht. Hier gab es viele verschiedene Biersorten mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Da ich nicht so die Biertrinkerin bin hatte sich mein Freund eines gegönnt.
Wie du auf dem Bild sehen kannst steht auf dem Info Zettel des Biers auch die angebliche Wirkung. Er nahm sich gleich mal das potenzsteigernde Bier – die Horny Betty. Hier soll das darin enthaltene Ziegenkraut angeblich diese Wirkung zeigen. Ich glaube jedoch nicht, dass es gewirkt hat. 

 

Kommen wir zu einem anderen wichtigen Punkt…

Die Atmosphäre

Ich muss sagen wir hatten echt geiles Wetter. Sonnenschein, keine Wolken und knapp 30°C. Ein Traum, aber bei so viel Essen auch wieder nicht so gut. Zur Erfrischung gab es jedoch sehr viel Eis, unter anderem auch frittiertes. Hier konnte man sich die Sorte sowie das Topping aussuchen, umhüllt von einer knusprigen Panade. Das Street Food Festival fand unter freiem Himmel auf dem Veranstaltungsgelände statt. Überall gab es unterschiedliche Musik, meistens passend für den jeweiligen Stand. In der Chill out Arena konnte man mit einer Shisha und einem erfrischenden Cocktail seinem Magen eine Auszeit gönnen. Außerdem konnte man nirgends Abfall, also Teller, Besteck, Servietten oder Sonstiges sehen. Es gab an jeder Ecke eine Mülltonne, was für mich ein großer Pluspunkt ist. Wer möchte schon während dem Essen überall Müll herumliegen sehen?! Die verschiedenen Trucks waren auch sehr schön geschmückt und viele Sitzmöglichkeiten gab es natürlich auch. Ganz beliebt – die Pallettenmöbel. Toiletten gab es zwei – am Beginn und am Ende. Es wäre toll gewesen, wenn in der Mitte auch noch welche gewesen wären, da das Gelände ja doch sehr groß ist.

Nun möchte ich etwas zu den Preisen sagen…

© Saskia Krames

Die Preise waren leider schon sehr hoch. Ein Burger kostete um die 10 € und ein Zander im Backteig mit ein paar Beilagen, wie Salat, Gurke und Paprika satte 8 € (siehe Foto). Was mich sehr schockiert hat war, dass ein Langos um die 7 € kostete. Dazu muss ich aber sagen, dass das Essen bei jedem Truck einfach hervorragend war. Es wurde sehr sauber gearbeitet und auf Hygiene geachtet. Die Mitarbeiter hätten etwas motivierter sein können, allerdings verstehe ich es auch, da es wirklich sehr heiß war und sie auch etwas gelangweilt waren, weil zu Beginn nicht viel los war. Dafür füllte sich das Gelände zu später Stunde rasend schnell. Vor allem als die Disco und das Feuerwerk begannen.

 

Volksfest

Wie schon erwähnt war das Street Food mit dem Volksfest St.Pölten verbunden. Hier gab es unterschiedliche Programme und Attraktionen. Unter anderem gehörte die Disco „Sky Floor“ dazu. Das Line Up der Disco war echt gut gemacht. Dj’s wie Rene Rodrigezz und Steve Lima waren wohl die bekanntesten von den Acts, jedoch musste man für die Disco extra 12 € Eintritt zahlen. Das Feuerwerk gehörte auch zu dem Volksfest dazu. Insgesamt gab es in der gesamten Veranstaltungswoche zwei Feuerwerke, wovon wir eines davon miterleben konnten.

 

Fazit

Im Großen und Ganzen waren wir sehr zufrieden und hätten uns eigentlich weniger AusstellerInnen erwartet, da wir bis jetzt nur kleinere Street Food Festivals gewohnt waren. Zum krönenden Abschluss sind wir noch mit vollem Magen mit der „Wilden Maus“ Achterbahn gefahren. Danach ging es uns nicht so gut (nach der Achterbahnfahrt überhaupt kein Wunder) und wir wollten nur noch nach Hause.

Die Zeit verging wahnsinnig schnell. Es gab so viele verschiedene Unterhaltungen auf dem Gelände, dass man locker einen ganzen Tag oder Abend dort verbringen konnte. Man musste keine Angst haben, dass einem langweilig wird oder man mit einem knurrenden Magen herumlaufen müsse. Ich kann das European Street Food Festival nur weiterempfehlen. Ich war schon auf mehreren Street Food Festivals, aber das European Street Food Festival hat mich am meisten begeistert und sieht mich bestimmt bald wieder! Ich persönlich bin der Meinung, man sollte es einmal erlebt haben. Eigentlich wollte ich ja diese Woche noch einmal hinfahren, jedoch habe ich nun auf der Facebook Seite gelesen, dass viele Trucks schon sehr frühzeitig abgereist sind…hier hört man verschiedene Gründe. Die Veranstalter meinten es gab Probleme bei den kleineren Zelten wegen einem Sturm. Deshalb haben sich die Veranstalter dazu entschlossen, den Street Food Park zu verkleinern.

Und das Ganze kannst auch DU nächstes Jahr am European Street Food Festival „ erleben und das alles mit freiem Eintritt!!!

Wenn du wissen möchtest wo und wann das Festival stattfindet, dann klick hier. Infos über die AustellerInnen findest du hier.

Mehr Infos unter: European Street Food Festival und Stage Culinarium Catering GmbH 

Text: Saskia Krames

Fotos: Saskia Krames, Gerhard Steingläubl und Veranstaltungsservice St.Pölten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

%d Bloggern gefällt das: