Kunst + Kommunikation

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„AGORA ist ein multikulturelles Ereignis, welches das Medium der Kunst als Mittel der Verständigung, der Kommunikation, des Dialogs zwischen Menschen und Völkern der Welt verwendet.“

Die Initiative AGORA wurde 1974 vom Wiener Allroundkünstler Peter Contra, ursprünglich noch am Judenplatz, ins Leben gerufen. 1980 wurde sie dann in den Wiener Burggarten verlegt und seit 1988 befindet sich das Freiluftatelier am linken Donauufer am Schwedenplatz.

© Caroline Souchon
© Caroline Souchon

Zu sehen ist hier eine internationale Galerie von Bildern und Skulpturen.
Doch welchen Sinn hat das Ganze?

Gestaltung als Vermittlung von Botschaften

In einer Millionenstadt wie Wien vereinen sich Kulturen und Völker aus aller Welt. Unterschiedliche Sprachen, Lebensweisen und Religionen. Oftmals ist die Kommunikation zwischen diesen Völkern schwierig oder gar unmöglich. AGORA will durch seine künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und ihrer speziellen Arbeitsweise dem Ideal der Verständigung möglichst nahe kommen.

© Caroline Souchon
© Caroline Souchon

Die Initiative bietet jungen Künstlern aus aller Welt eine Möglichkeit sich kostenfrei zu entfalten. Hierbei geht es vor allem hauptsächlich darum, die verschiedensten Kulturen, die in Wien heimisch sind, ineinander zu integrieren und ein Verständigung zwischen den Völkern und ihren unterschiedlichen Lebensweisen zu ermöglichen.

Der Standort am Donaukanal ist ein öffentlich zugänglicher Raum. Es gibt keine Öffnungszeiten, Beschränkungen oder gar Eintrittspreise. Es handelt sich um unbeschriebene Kunst, die viel Platz für individuelle Interpretationen lässt. Denn genau hier findet die Interaktion mit dem Betrachter am stärksten statt.  Jeder der will, kann diesen Raum selbst mitgestalten.

© Caroline Souchon
© Caroline Souchon

Die Ausstellung ist ein sich ständig wandelndes und erweiterndes Ereignis. Jedes Jahr werden Workshops und Seminare angeboten, die jedem Menschen  die Möglichkeit geben sich durch sein Werk selbst zu verwirklichen, eigene Ideen auszuleben und Hoffnungen, Träume und Weltanschauungen auszudrücken. Das Material wird dabei kostenfrei zur Verfügung gestellt. Lediglich Sonderwünsche müssen früher angekündigt werden, was allerdings nur den Hintergrund hat, dass manche Materialien nicht im einfachen Handel erhältlich sind. Hilfestellung bieten dabei die Leiter der Workshops und Seminare, die meist selbst teilnehmende Künstler des Ereignisses sind. Die einzige Teilnahmebedingung besteht darin, dass man offen seine eigene Kultur, Geschichte und/oder soziale Situation einbringt. Dies soll einen Dialog eröffnen, der bewirken soll, dass man gegenseitig voneinander lernen kann.

Weiter Infos unter:

http://www.agora-info.at/#idea

 

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