Aber bitte nur zum Riechen!

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Sissi, Franz, Lola, Herbert, Ronja…

… heißen einige legale Cannabisprodukte von MAGU.

Nein, du hast dich nicht verlesen, das gibt es wirklich. Im 7. Bezirk in der Stiftgasse, bei MAGU-CBD, verkaufen junge, engagierte Leute in einem netten kleinen Laden mit angenehmer Atmosphäre die verschiedensten Cannabisprodukte. Von Haschisch über Marihuana bis zu Ölen, Riechkraut oder Kristallen.

Und all das ganz legal. Wie das geht? 1 – 2 oder 3 – Hexerei! Nein Spaß, einfach weiterlesen 😉

Ach, und wenn du nicht aus Wien oder gar aus Österreich kommst, gibt es auch einen Online-Shop!

Wichtig: Kann man das essen?

Eine wahrscheinlich seltener gestellte Frage, hoffentlich. Aber ob man es rauchen kann beziehungsweise darf, ist eine beliebte Frage, der gerne ausgewichen wird. Die Antwort ähnelt meist der in der Schule oft gegebenen Antwort von Seiten der Lehrer: „Frau Lehrerin, kann ich aufs Klo gehen“ – „Klar kannst du, aber ob du darfst ist eine andere Frage!“

Gedacht sind die Produkte als Raumdüfte, zum Riechen oder zum Anschauen, also eigentlich nur als Aromaprodukte. Für einzelne Fälle sind sie auch als Schmerzmittel verwendbar – aber dazu später. Die Einnahme ist nämlich an sich verboten und wird von MAGU auch immer erwähnt und gekennzeichnet, aber wie heißt es so schön? Was die Polizei nicht weiß, macht sie nicht heiß – Konsum auf eigene Gefahr!

Was war, was kommt?

Die Cannabispflanze wurde schon vor tausenden Jahren in China, Indien und Europa für verschiedene Zwecke benutzt. Zum Beispiel in der chinesischen Medizin als Schmerzmittel oder als aufputschendes Mittel für Denker wie Shakespeare (kleiner Rebell). Um diesen Status wiederzuerlangen, arbeiten die Mitarbeiter von MAGU auch mit anderen Unternehmen und Privatpersonen schon fleißig daran das Ansehen des Cannabis in neue Höhen zu bringen, mit dem Ziel es auch wieder zu legalisieren und demnach für alle zugänglich zu machen.

Eine weitere kleine Info für Spanien-Freunde. Sie haben gerade einen neuen Shop in Valencia eröffnet! Wenn du also in nächster Zeit in Valencia flanierst, kannst du hinter dem Rathaus mitten in der Stadt einen Sprung hineinschauen, vielleicht spricht dich ja was an!

Legal ist nicht egal

Dieses Cannabis, das in verschiedenen Varianten angeboten wird, unterscheidet sich von den illegalen Produkten, indem es einen THC-Wert unter 0,3% aufweist, dafür aber einen höheren CBD-Anteil hat. THC (Tetrahydrocannabidol) wird zwar für Medikamente zur Verfügung gestellt, ist aber für den privaten Verbrauch verboten, da es bei zu hoher Dosis berauschend wirken kann.

Ich persönlich habe Epilepsie und jeder der es weiß oder hört meint gleich: „oh, da ist ja Marihuana perfekt!“ Ist leider nicht so. Ich habe mich mit einem Neurologen in Verbindung gesetzt, der gemeint hat, dass es bei meiner Form von Epilepsie sinnlos wäre und die Medizin auch noch nicht so weit ist, dass sie wissen welche Wirkung CBD auf Epilepsie hat, THC ist dabei anscheinend nicht  fördernd. Wenn du also auch von einer ähnlichen Krankheit betroffen bist, nicht gleich hinrennen und fleißig Cannabis rauchen, davor besser deine/n Neurologen/in  konsultieren und mit ihm/ihr absprechen, was er/sie davon hält!

Achtung!
Vielleicht nach außen hin eine langweilige Info, aber eine Wichtige: Wenn dich die Polizei aufhält mit deinem MAGU-Gläschen, dann kannst du ihnen versichern, dass der THC-Wert unter dem EU-Richtwert liegt und zur Not auch die Lola oder den Herbert mitgeben, um sie nach THC testen zu lassen. Aber nicht vergessen, das Cannabis wieder zurückzuverlangen – hat ja immerhin was gekostet und bevor die Hampelmänner der Polizei sich damit vergnügen…

Qualität oder Quantität?

Auf den vielen Internetplattformen gibt es schon einen fleißigen Meinungsaustausch über die Produkte von MAGU und da stimme ich dem Großteil der User komplett zu:

Die Produkte werden von staatlich anerkannten Laboratorien in Wien oder der Schweiz ohne Pestizide hergestellt und es besteht keine Gefahr Krebserreger oder Ähnliches zu konsumieren. Gegen Schmerzen und andere körperliche Probleme, wie beispielsweise Regelschmerzen, soll das Produkt ebenso wirken und wenn du davon betroffen bist, setz‘ dich am besten mit deinem Arzt in Kontakt und besprich‘ das mit ihm. Wahre Wunder wirken oder wie war das?

 

Das Beste zum Schluss

So jetzt kommt, glaube ich, das Interessanteste: Die Erfahrung.

Es gibt verschiedene Formen des Cannabis, die angeboten werden: Haschisch (Aromataler), Marihuana, Öle oder Raumdüfte. Ich habe mich auf das Marihuana spezialisiert, weil es davon schon genug Sorten gibt, um ein ganzes Buch darüber zu schreiben.

Der Outdoor-Pionier Herbert riecht nach Minze und mit Abstand am besten, sein einziges Handicap: Die Samen –  sie sind nicht sehr förderlich für’s Rauchen ;-). Das allererste angebotene Produkt Sissi, ein Wiener Indoormarihuana (also keine Samen) riecht wundervoll nach Kräutertee und Zitrone und natürlich passend zur Sissi, das zweite Produkt, der Franz. Mit seinem intensiven Geschmack nach verschiedensten Kräutern verzaubert er auch heute noch viele Prinzessinnen. Und zu guter Letzt die würzige Ronja, genauso spanisch wie die fruchtige Lola.

Die MAGU-Pflanzen unterscheiden sich meiner Meinung nach auf jeden Fall in ihren intensiven, geschmackvollen Aromen von den illegalen Produkten und generell in der guten Qualität, weil man sich sicher sein kann, keine Wirkstoffe zu sich zu nehmen, mit denen man nicht gerechnet hat.

© Andrea Metzger

Und obwohl der Konsum ganz offensichtlich nicht empfohlen wird, kann ich einige Informationen aus vertrauenswürdiger Quelle weiterleiten. Das Marihuana hat einen sehr intensiven und guten Geschmack und man spürt sehr wohl, dass man high wird, zwar erst bei einer höheren Dosis, aber man spürt es. Das beste daran ist aber immer noch, dass man am nächsten Tag weder Kopfweh hat, noch sonst irgendwas! Also probier’s aus und sei lustig und entspannt!

Bussi und viel Spaß beim Probieren!

Mehr Infos findest du unter:  MAGU

 

 

Text: Andrea Metzger

Fotos: Andrea Metzger

 

 

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