Atemlos

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Tag 1:

Route Tag 1
© Laura Zapletal

Ich schleppe mich aus dem Zug. Während der Fahrt habe ich die Ehre einer grölenden Mitt-40iger Gruppe und ihren Gesprächen zu lauschen. Jetzt will ich nur noch eines: heim! Ich steuere den Weg Richtung Straßenbahn an und grüble darüber nach, was ich vergessen haben könnte. Doch es fällt mir partout nicht ein. Als ich auf halber Höhe der Straßenbahn bin, dämmert es mir: Öffis….gehen…Gehsteig…Shit! Verdammter Mist, ich habe völlig vergessen, dass heute meine öffifreie Woche anfängt. Wäre ich doch beim Vergessen geblieben. Mein Opa pflegte immer zu sagen: wenn es dir nicht mehr einfällt, dann wird es nicht so wichtig gewesen sein. Aber es fällt mir a) ein und b) es ist wichtig. Grummelnd krame ich mein Handy aus der Tasche und öffne den Karten App. Da steht es schwarz auf weiß: 37 Minuten. Bevor ich mir überlege, was in 37 Minuten mit den Öffis alles inkludiert ist (sitzen, Klimaanlage, nicht schwitzen, um einiges früher ankommen etc.) packe ich meinen Koffer und mache mir meinen eigenen kleinen Santiago de Compostella-Trip.

Es ist heiß! Sehr heiß! Gott, ich hätte mir keinen besseren und heißeren Tag für einen Fußmarsch aussuchen können. Über mir rauscht ein Flugzeug im Tiefflug vorbei. Was für Umweltverschmutzer! Mein Gewissen teilt mir höflichst – aber bestimmt – mit, dass es noch ein bisschen zu früh sei, um auf Umweltaktivistin zu machen, wenn ich noch vor ein paar Minuten liebend gerne und das mit vollen Anlauf in die Straßenbahn gehüpft wäre. Ich schlendere durch die verlassenen Straßen Wiens und frage mich, ob ich dieses Projekt nicht zu überstürzt angegangen bin. Wie wenn ein Mensch in Wien jemals alles zu Fuß gehen würde. Selbst der Weg zur nächsten Station fühlt sich für die Einheimischen wie der Marsch ihres Lebens an. Aber warum nur? Die Vögel zwitschern, der Wind umspielt dich mit einer erfrischenden Brise und jede Ecke versprüht den bekannten wienerischen Charme! Ach herrlich! Ich biege summend und beschwingt in die nächste Straße. Meine Neugier alle schönen Sachen zu entdecken, macht auch nicht halt, als ich etwas auf dem Boden liegen sehe. Was das wohl sein könnte? Vielleicht etwas Megasupercooles….Haariges….Blutiges….Oh Gott! Ich will es eigentlich gar nicht wissen! Meine Erkundungslust bekommt einen Dämpfer und fährt in den Keller, als ich das prunkvolle Gebäude der Lugner City entdecke. Ich pilgere weiter durch verlassene Straßen, Wohnblöcke mit lärmenden Kindern und Straßen, die mit kleinen Restaurants und Cafés gesäumt waren. Eine Frau Mitte 40 kommt mir hechelnd entgegen. „Ich kann dich verstehen, Schwester ,“ denke ich.  Meine Laune hebt sich ab dem Zeitpunkt, als ich meine Straße wie eine Fatamorgana am Ende des Blocks sehe. Ich gehe schneller, finde mich in einem Art Laufschritt wieder und komme am Ende des Blocks an, wo…..nicht meine Straße ist.

altes Geschäft
© Laura Zapletal

Verdammter Mist! Grummelnd setze ich meinen Walk of „Was zum Teufel mache ich hier, ich bin doch keine Ökoschnitte“ fort. Ich bemerke, dass mich die Leute mustern. Manche bewundernd, manche irritiert und manche besorgt, als würden sie sich fragen, ob sie zu mir gehen und mir in einem kurzen Gespräch die Öffis erklären sollten. Nein, liebe Leute, ob ihr es glaubt oder nicht, ich mache das tatsächlich freiwillig! Die Frage, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe, sei dahingestellt.

Endlich, endlich komme ich in meine Straße und für mich fangen die Vögel wieder zu zwitschern an und die Sonne strahlt mit ihren warmen Sonnenstrahlen noch ein bisschen stärker. Erste Etappe, check! Plötzlich fällt mir ein, dass ich ja heute noch in die Uni muss. Das kann ja heiter weiter, denke ich mir und schleppe mich in den zweiten Stock. Sind eigentlich Lifte auch inbegriffen?

Tag 2: 

Route Tag 2
© Laura Zapletal

Neuer Tag, neues Glück! Ich bin für den Abend mit meinen Freunden im Tel Aviv verabredet. Bis dahin habe ich genügend Zeit, um mich mental darauf vorzubereiten, dass ich heute ganze 50 Minuten Fußmarsch vor mir habe. Als der Zeitpunkt da ist, bin ich natürlich absolut nicht vorbereitet darauf. Meine Mitbewohnerin, die ebenfalls zu dem Treffen kommt, meint, ich soll doch einfach mit ihr und den Öffis fahren. Aber das kann ich nicht, ich habe es versprochen! Also mache ich mich seufzend auf den Weg. Alle Versuche, meine Mitbewohnerin zu überreden, den wienerischen Charme hautnah mitzuerleben, scheitern kläglich. Gibt es da nicht auch so einen Spruch wie im Ehegelöbnis: „… in guten wie in schlechten Zeiten.“

Die Luft ist angenehm warm und der Duft vom Sommer liegt in der Luft. Seien wir uns ehrlich, es hätte schlimmer sein können. Ich stöpsle mir die Kopfhörer rein und drehe meine Lieblingsmusik auf volle Lautstärke. Ich tänzle beschwingt durch die Straßen und muss aufpassen, dass der Rhythmus nicht die Oberhand über mich nimmt. Ansonsten lege ich noch eine unvergessliche Tanzeinlage auf das „Straßenparkett“ und das will ich den Passanten nun wirklich nicht antun. Ich schlendere die Alserstraße hinunter, vorbei an Versuchungen in Form von Geschäften und die Straßenbahn als ewiger Begleiter. Bei jeder Straßenbahn, die vorbeifährt, muss ich schmunzeln. Wahrscheinlich sitzt meine Mitbewohnerin drinnen und lacht mich gerade schallend aus.

Immer noch die swingende Popmusik in den Ohren, spaziere ich weiter in die Universitätsstraße und biege dann in den Sigmund Freud Park ein. Bettler liegen eingewickelt in dünnen Decken auf den Parkbänken und schlafen und plötzlich war mir nicht mehr nach guter Laune. Diese Menschen müssen tagtäglich ums Überleben kämpfen und ich beschwere mich schon ein bisschen zu Fuß zu gehen, um dann in eine gemütliche Wohnung zurückzukehren. Den Rest des Weges hänge ich meinen Gedanken nach.

Tel Aviv
Donaukanal/© Laura Zapletal

Auf dem Nachhauseweg überredet mich meine Mitbewohnerin, mit ihr die Öffis zu nehmen – by the way: es brauchte nicht viel Überredenskunst von ihrer Seite – aber das schlechte Gewissen wächst mit jeder Station.

Tag 3: 

Route Tag 3
© Laura Zapletal

Ich bin bis über den Kopf mit Uni-Aufgaben eingedeckt und sie werden einfach nicht weniger. Um kurz nach vier kann ich mich dann endlich losreißen. Feierabend! Und jetzt ab in die Stadt und noch ein bisschen shoppen. Schon von weitem sehe ich die Straßenbahn in die Station fahren. Ich sprinte. Vielleicht erwische ich sie noch! Wie in einem Comic lege ich eine Vollbremsung ein. Moment, ich habe die öffifreien Tage wieder einmal völlig vergessen. Mist! Ich gehe langsamer. Mein Vater pflegt ohnehin immer zu sagen, dass es zwei Dinge im Leben gibt , denen man nicht nachläuft: Männer und Straßenbahnen. Links und rechts stürmen hingegen Menschen an mir vorbei, um die Straßenbahn zu erwischen. Lauft, ihr Junkies! Obwohl, wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, fühle auch ich noch die Abhängigkeit und den Drang wieder einzusteigen. Ich verwerfe den Gedanken und marschiere meine bereits bekannte Hausstrecke. Beim Schottentor biege ich in die Schottengasse ein. Hab ich schon gesagt, dass ich das wienerische Flair liebe? Manchmal fühlt man sich wie in einer anderen Zeit. Und an manchen Ecken könnte man fast glauben, man sei auf Italienurlaub. Einfach herrlich! Ich spaziere am Café Central vorbei, wo sich die Leute die Füße in den Bauch stehen, um eine Zeitreise in das alte Wien zu machen und finde mich letztendlich am Michaelerplatz wieder. Time for shopping! Bevor ihr euch jetzt ein zu vorschnelles Urteil über mich macht: nein, die Pseudo-Ökoschnitte hat nicht tonnenweise Geld.

Little Italy
Little Italy / © Laura Zapletal

Aber wie man so schön sagt: schauen kostet ja nichts oder den Appetit kann man sich jaholen, „essen“ tut man dann aber beim H&M?! Okay, das ergibt keinen Sinn, aber ich glaube es ist rübergekommen, was ich damit meine! Ich flaniere durch die Straßen des Kohlmarktes und lasse mich vom glamourösen Flair umhüllen. Der Glitzer und das Gefunkle inspirieren mich dazu, selbst zu strahlen. Eine Nebenwirkung dieses Projektes ist, dass ich andauernd in Shoppinglaune verfalle, ganz zum Missmut meiner Kreditkarte, die glüht wie ein Asphaltboden im Sommer (schön langsam habe ich sogar „projektnahe Vergleiche“). Ich reiße mich von meinen unerfüllten Träumen los und biege in die Bognergasse. Für mich würde es jetzt jedoch wieder Richtung Heimat gehen.

Tag 4: 

Route Tag 4
© Laura Zapletal

Back on the road again! Und heute geht’s ab in den 7. Bezirk. Ich muss ehrlich gestehen, ich bin noch immer nicht über die Öffis hinweg. Es war ja immerhin eine lange Zeit, in der wir uns jeden Tag sahen. Und ja, ich gebe es zu, ich schaue der Straßenbahn immer noch sehr sehnsüchtig hinterher und bin eifersüchtig auf die Leute, die sie nutzen. Ab dem Zeitpunkt als ich die zwielichtigen Straßen des Gürtels hinter mir gelassen habe, ändert sich meine Meinung schlagartig. Zahlreiche kleine Cafés, geschäftige Restaurants und kleine Boutiquen säumen die Straße. Die Luft ist geladen mit Gelächter, Gläserklirren und das Hupen von Mopeds, die sich einen Weg durch die geschäftigen Straßen bahnen. Gemischt mit dem Duft von frischen Meeresfrüchten ist ein Sommer in Italien zum Greifen nahe. Ich sauge die Atmosphäre mit jeder meiner Pore in mich auf und schlendere durch die grüne Straße der Lerchenfelder Straße. Ich bereue es nun gar nicht mehr, dass ich das Projekt gestartet habe.

Nach einer Weile muss ich mich wohl oder übel von der Lerchenfelder Straße verabschieden, um in die Neubaugasse zu biegen, denn dort liegt mein Ziel: mein Yoga – Studio (jaja, ich weiß, schön langsam ist es nicht mehr wirklich abzustreiten, dass ich durch und durch „ökoschnitten-mäßig“ wirke) Aber auch hier geht es mit dem wunderbaren Charme des 7. Bezirks weiter. Ein kurzer Blick auf die Uhr, verrät mir jedoch, dass ich bereits dabei bin, zu spät zu kommen. Ich sprinte die Neubaugasse hinunter und bereue es nun doch ein bisschen, nicht die Öffis genommen zu haben.

Restaurant
Restaurant Konoba/© Laura Zapletal

Am Weg nach Hause  nehme ich mir noch einmal Zeit und gehe die gleichen Wege zurück, nur gemütlicher und bewusster, damit ich die wunderbare Stimmung so lange wie möglich genießen kann.

Tag 5: 

Route Tag 5
© Laura Zapletal

Heute steht viel auf dem Programm und eines davon ist: gehen. Die Öffifreie Woche neigt sich dem Ende zu und ich stehe diesem mit gemischten Gefühlen gegenüber. Zum einen merke ich, dass es mir sehr gut tut, zum anderen ist es aber auch ziemlich anstrengend. Ich haste aus der Wohnung und sprinte die Treppen hinunter. Für Menschen wie mich, die chronisch zu spät kommen, ist die öffifreie Woche der Untergang. In einem Art Schweinsgalopp stolpere ich meine Straße Richtung Gürtel hinunter. Ich spüre bereits meine erste Blase. Der Montag macht seinem Ruf alle Ehre. Ich werde langsamer, dann komme ich halt zu spät, ich will die Leute nicht am Montag schon komplett verwirren. Ich überquere die Straße und gehe unter der Gürtelbrücke parallel zu den Schienen der Straßenbahnlinie 43. Ich schlängle mich an den Öffiswütigen vorbei, die sich bereits am Randstein drängen, um ja einen guten Platz an der heranfahrenden Straßenbahn zu ergattern. In diesen Momenten lache ich in mich hinein. Das Gedränge vermisse ich nicht. Als ich bei einer weiteren Kreuzung ankomme, ist die Fußgängerampel auf rot geschaltet. Ich drücke wie immer das Fußgängerkästchen neben mir. Jedes Mal in der Hoffnung, dass keiner bemerkt, dass ich null Ahnung habe wie dieses Ding funktioniert und ich es jedes Mal wieder versuche. Tja die Hoffnung stirbt auch für miese Fußgänger-Anfängerin zuletzt. Gibt es da einen Crash-Kurs? Was man darf und was nicht und wie alle Geräte für die Fußgänger funktionieren? Also ich bräuchte einen.

Ich biege in die Lazarettgasse ab und wechsle am Ende von ihr in die Sensengasse. Überraschenderweise schaffe ich es mit Ach und Krach, jedoch ohne Puste und knallrot im Gesicht noch rechtzeitig ins Institut.

Route 2 Tag 5
© Laura Zapletal

Am Weg nach Hause  ist es heiß, sehr heiß, meine Füße schmerzen vom Gehen.  Ich habe Hunger und bin müde. Aber jetzt heißt es noch stark bleiben, denn in zwei Stunden heißt es schweren Herzens: Cheat-time. Meine Mitbewohnerin und ich haben geplant zu Ikea zu fahren, um unsere Wohnung weiter einzurichten. Ich denke es wäre ein Bild für Götter geworden, wenn wir uns die Wanderschuhe angezogen hätten, um mit dem Wanderstock nach Vösendorf zu pilgern, um dann bepackt mit Einrichtungsutensilien uns auf den Nachhauseweg gemacht hätten.

Ich überlege kurz, aber der Blick von meiner Mitbewohnerin reicht.

Tag 6:

Um es kurz und knackig auf dem Punkt zu bringen: ich bin noch so geschafft von gestern. Nach fünf Stunden bei Ikea (ich fühlte mich, als wäre ich dort eingezogen) und ca. 180.000 Schritte später , bleibe ich heute in der Wohnung und setze meine öffifreie Woche dort fort… in Gedanken.

Tag 7:

Route Tag 7
© Laura Zapletal

Ich überlege kurz, ob ich mir zum Frühstück einen Champagner gönnen sollte, denn heute ist mein letzter Tag in Abstinenz von den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich verwerfe den Gedanken und mache stattdessen einen halben Cheat-day mit schlechtem Gewissen. Meine Route ist wieder einmal meine Hausstrecke bis zum Schottentor, weiter in die Schottengasse und anschließend bis zum Ende der Herrengasse. Ja ich weiß, ich gehe schon wieder shoppen, weil ich a) etwas brauche und b) nicht zum Institut will, um meinen Verpflichtungen nachzugehen.

Am Weg Richtung Publizistikinstitut fährt die Straßenbahn dann so verführerisch in die Haltestelle, dass ich einfach nicht anders kann. Wie eine Himmelspforte öffnen sich die Türen und ich schwebe hinein. Mein schlechtes Gewissen wird von der Klimaanlage weggeblasen und ich habe meinen eigenen „Piece of Heaven“. Am Heimweg vom Institut reiße ich mich aber noch einmal zusammen, schließlich soll es ja keine Öffis-Woche werden (dabei ging ich die gleiche Route, wie am Montag). Mein Vorsatz dauert aber nur so lange an, bis ich meinen Koffer gepackt habe und Richtung Straßenbahn zusteuere. Vielleicht ist es aber auch nur ein Zeichen, dass es zwar möglich ist alles zu gehen, es aber unmöglich ist, es tagtäglich in die Realität umzusetzen.

Votivkirche
Votivkirche / © Laura Zapletal

Mein Fazit nach ca. 46 km und insgesamt ca. 10 Stunden und 30 min ist, dass es ein lustiges Projekt für ein paar Tage ist, aber für mehr, leben wir glaube ich in einer zu mobilen Zeit und damit in einer zu großen Abhängigkeit von Verkehrsmitteln. Ich habe bemerkt, dass es anstrengend war, dass es mich jedoch auch glücklich gemacht hat und man so viele neue Ecken und Seiten von Wien entdecken kann. Dennoch habe ich es, aus verschiedenen Beweggründen heraus, nur wenige Tage  geschafft komplett abstinent zu bleiben. Nebenwirkungen sind: schmerzende Füße, leeres Bankkonto und es kann bei zwei von vier Fällen zu leichten Fluchtiraden kommen.

Was ich allen, die es gerne mal probieren wollen, mitgeben möchte, ist unbedingt gutes Schuhwerk, einen Ipod oder ein Smartphone mit guter Musik zu verwenden und eine gehörige Portion Geduld mit auf den Weg zu nehmen. Aber ich verspreche euch, es lohnt sich; ich habe bemerkt, dass viele Strecken viel schneller zu Fuß sind, als mit der U-Bahn und mit guter Musik swingt es gleich leichter durch die grauen Straßen. (Anbei findet ihr noch meine personalisierte Playlist) Also auf was wartet ihr noch: GO for it!

Personalisierte Playlist:

  • – Dieser Weg – Xavier Naidoo
  • – These Boots Are Made for Walking – Nancy Sinatra
  • – I Want It That Way – Backstreet Boys
  • – Atemlos – Helene Fischer
  • – Don´t Wanna Go Home – Jason Derulo
  • – I cry – Flor Rida
  • – Hard out Here -Lily Allen
  • – Down the Road – C2C
  • – Cheating – John Newman
  • – I Need A Dollar – Aloe Black

 

© Laura Zapletal

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